Herzlich willkommen zu Playlist Update. Circa ein mal monatlich stelle ich hier Musik, Filme, Serien, Games etc. zusammen, die bei mir gerade auf- und ablaufen oder hoch im Kurs stehen.

Musik

Die COVID-19-Quarantäne ließ sich dank einiger hochwertiger Releases in den letzten Wochen ja ganz gut aushalten. Ein paar Szenegrößen sind dabei, aber auch einige recht junge/frische Bands. Abwechslung ist auf jeden Fall gegeben.

Trivium – What The Dead Men Say

Wenn man ein Album als „solide“ bezeichnet, redet man meist über Mittelmaß. Im Falle von Trivium heißt „solide“ aber „exzellent wie immer“. Grandioses Album.

Bleed From Within – Fracture

Eine der besten Veröffentlichungen des Jahres. Bleed From Within haben ihren Stil nochmal verfeinert und liefern uns auf „Fracture“ zehn meisterhaft geschriebene Songs, die auch noch brutal gut gemixt wurden.

Havok – V // Warbringer – Weapons of Tomorrow

Ab und zu darf es auch mal etwas Old-School-Thrash sein. Havok und Warbringer orientieren sich stilistisch an den späten 80ern und blasen frischen Wind in einen lange verloren geglaubten Musikstil. Beide Bands unterscheiden sich in ihrer Herangehensweise: Havok stehen für die melodische Metallica/Exodus-Strömung, Warbringer repräsentieren die härtere und geradlinige Destruction/Exumer-Schiene. Reinhören lohnt sich bei beiden Alben auf jeden Fall, wobei ich dieses Jahr Havok den Vorzug geben würde, da sie songschreiberisch einen Schritt voraus sind und mit „V“ ein genreübergreifend herausragendes Album kreiert haben.

Vredehammer – Viperous

Man sollte nicht meinen, dass super-geradliniger Black Metal im Jahr 2020 noch viel reißen kann, aber Vredehammer machen es einfach trotzdem. Schönes Synthie-Intro und los geht’s mit 42 Minuten Geballer. Ich weiß nicht genau, wie die Jungs das machen, aber das Album ist einfach geil. Ab und zu eine Groove-Passage oder eine Synthie-Melodie in das recht simple Geknüppel eingestreut und fertig. Viele andere Bands scheitern regelmäßig daran, aber Vredehammer scheinen die magische Geheimzutat gefunden zu haben. Die Band behalte ich im Auge.

Currents – The Way it Ends

Currents haben mit ihrem 2017er-Album „The Place I Feel Safest“ bereits meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und zählen zusammen mit Polaris (die im selben Jahr ihr fantastisches „The Mortal Coil“ herausgebracht haben) zu meinen Lieblingen unter den jüngeren Metalcore-Kapellen. „The Way It Ends“ ist genau wie der Vorgänger recht gehaltvoll und schwermütig, braucht deshalb eventuell ein paar Anläufe, um mit dem Material warmzuwerden. Lohnt sich aber.

Ramin Djawadi – Gears 5 Soundtrack

Zum Arbeiten und sonstigen Konzentrationsaufgaben höre ich gerne mal Soundtracks. Beim zocken von Gears 5 ist mir die fantastische Musikuntermalung aus der Feder von Ramin Djawadi (Pacific Rim, Game of Thrones, Westworld) sofort aufgefallen und hat einen Platz in meiner Playlist gefunden. Games haben mittlerweile richtig gute Soundtracks am Start, die mit großen Hollywood-Filmen locker mithalten können. Gears 5 ist ein Paradebeispiel dafür.

Filme/Serien

Castlevania

Die letzten Wochen war ich ein wenig in Anime-Stimmung und hab endlich Castlevania fertig geschaut. Wählerische Anime-Interessierte, die wie ich von den ewigen Monologen und Stöhngeräuschen japanischer Produktionen genervt sind, können hier beruhigt reinschauen. Castlevania bedient sich der Videospielvorlage, um eine sehr eigenwillige Dracula- und Vampirjägergeschichte zu erzählen, die sich reich an verschiedenen Töpfen europäischer Mythologie bedient. Castlevania ist erwachsen, blutig, sexy und humorvoll und hat sehr kurze Episoden. Perfekt für zwischendurch.

Ghost in the Shell SAC_2045

Als „Ghost In The Shell“-Fan musste ich hier natürlich aus Neugier reinschauen. SAC_2045 ist computeranimiert, was an sich nicht schlimm ist. Mir kam das ganze jedoch sehr steril und undetailliert vor. Entschädigt hat dafür die Story, die sich gemäß dem Vorbild mit ethischen Fragen zur digitalen Evolution der Menschheit beschäftigt.

Don’t F**k With Cats

Ein Typ lädt ein Video ins Internet, in dem er Katzenbabys tötet. Eine Handvoll Nerds beschließt, ihn ausfindig zu machen und ein Katz-und-Mausspiel beginnt, in dessen Verlauf der Psychopath sich nicht nur an Kätzchen vergreifen wird. Eine unterhaltsame True-Crime-Story über Internetrecherche, falsche Fährten und digitale Identität.

Großkatzen und ihre Raubtiere

Wer es bis jetzt noch nicht gesehen hat, sollte das nachholen. Eine herrlich bizarre Reportage über ein paar schräge Vögel und deren ebenso schräge Widersacher. Leichte Kost und ein klein wenig Asi-TV, aber wirklich unterhaltsam. Außerdem wichtig, um einen Großteil aktueller Memes zu verstehen. Ich glaube übrigens wirklich, dass sie ihn an die Tiger verfüttert hat.

Spenser Confidential

Cop kommt in den Knast, weil er seinen korrupten Chef verprügelt; kommt irgendwann wieder raus, schließt sich mit seinem unfreiwilligen neuen Zimmergenossen zusammen und führt seinen Kampf gegen korrupte Cops fort. Wie man schon merkt, ist das Konzept alt und bewährt. Unterhaltsamer Film, aber nichts Besonderes. Kann man mal anschauen, vor allem, wenn man Mark Wahlberg gut findet.

Tyler Rake – Extraction

Noch so ein Actionstreifen, der auf ein altbewährtes Konzept setzt und mit einem Hollywood-Sternchen Chris Hemsworth für sich wirbt. Der wirkt den ganzen Film über recht austauschbar und wird von seinem Widersacher Randeep Hooda regelrecht in den Schatten gespielt. Handwerklich ist der Film sehr solide und ein guter Anlass, sich Popcorn zu machen.

Games

Call of Duty – Modern Warfare

Das erste Call of Duty, das ich im Multiplayer zocke. Diesmal haben die Entwickler wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen: abwechslungsreiche Maps, großes Waffenarsenal (jede Waffe mit individuellen Eigenheiten), realistisches, aber spaßiges Gunplay und ein kostenloser Battle-Royal-Modus. Wer auf Shooter steht, aber die bunte Kindergartenoptik von Apex, Fortnite und Co. nicht ausstehen kann, ist hier im siebten Himmel.

Gears 5

Die fünfte Ausgabe des simplen Deckungs-Shooters setzt wieder einen drauf… Bessere Grafik, fantastischer Soundtrack (siehe oben), mehr Story-Tiefgang, coole Charaktere und besseres Leveldesign. Und nach wie vor wird geschlachtet, was das Zeug hält. Wer die Vorgänger mochte, darf sich diesen Teil nicht entgehen lassen.

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